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- Index
Verwendung von Komandozeilenparametern
Wie in IsoBuster 2.2 werden zusätzlich Kommandozeilenparameter unterstützt.
Zusätzlich deswegen, weil lange Zeit davor IsoBuster das Laden von Image-Dateien über die Kommandozeile unterstützt hat.
Zunächst einige Grundsätze:
- IsoBuster ist kein Konsolenprogramm. Wird mit Befehlen gestartet, öffnet sich dennoch die GUI.
Alle Nachrichten und Pop-Ups, die normaler erscheinen würden, erscheinen auch.
Wenn die Programmausführung einen Benutzereingabe benötigt (anklicken eines Befehls) ist das immer noch nötig.
- Befehle können in zufälliger Reihenfolge sein (dies beinhaltet den Pfad zu einer Image-Datei die geladen wird)
- Werden Befehle mehrmals wiederholt, mit unterschiedlichem oder gleichen Inhalt, wird der letzte in dieser Zeile ausgeführt.
- Alle Befehle starten mit einem querstrich '/' ausser dem Laden einer Image-Datei. Diese werden durch die Angade
des vollen Pfades geladen, dies sichert 100% Abwärtskompatibilität.
Laden einer Image-Datei:
Geben Sie einfach den vollen Pfad der Image-Datei in die Befehlszeile in.
Geben sie zwischenkommentare ein um lange Dateinamen und Leerstellen zu unterstützen.
Befehl:
kein Befehl
Beispiel:
isobuster.exe "c:\meine Image Dateien\image1.iso"
Auto-Auswahl eines Laufwerks:
IsoBuster wählt nach Standard das erste Laufwerk das eine Disk enthält (CD / DVD / BD / HD DVD) oder, when keine Disk eingelegt ist, das erste Laufwerk aus der Liste.
Bei IsoBuster lässt sich festlegen, welches Laufwerk beim Start gewählt werden soll, egal ob eine Disk eingelegt ist oder nicht.
Das Laufwerk wird anhand des Laufwerksbuchstaben ausgewählt (wenn IsoBuster es erkennt). Nur ein Buchtabe!
Dieser Befehl hat niederigere Priorotät als das Laden einer Image-Datei. Ist eine Image-Datei geladen (siehe vorhergehender Befehl).
wird dieses Image standardmässifg ausgewählt und alle anderen Befehle werden ignoriert.
Befehl:
/d:[Laufwerksbuchstabe]
Beispiel:
zu auto-select Laufwerk f:
isobuster.exe /d:f
Entpacken einer Image-Datei:
Mit diesem Befehl lässt sich IsoBuster starten und erstellt automatisch eine Image-Datei von der gewählten Disk.
Abhängig davon, welches Laufwerk in IsoBuster voreingestellt ist (siehe vorhergehender Befehl).
Dies ist zum Beispiel für das Konvertieren von nrg zu ibp/ibq Image-Dateien gedacht.
Wenn Sie keine Image Datei oder kein Laufwerk angegeben haben (siehe vorheriges Kommando), wird das erste Laufwerk mit einem Medium ausgewählt.
Wenn Sie ein Laufwerk angegeben haben, so wird dieses benutzt. Wenn sich in diesem Laufwerk kein Medium befindet findet keine Extraktion statt.
Beachten Sie außerdem die Kommandos /et: /ef: /c /t: und /s: um weitere Möglichkeiten einer effektiven Entpackung zu nutzen.
Wenn Sie keinen speziellen Entpackungstyp mittels des Kommanods /et: angeben, so wird das erstelle Image vom verwalteten Typ sein (*.ibp / *.ibq).
IsoBuster korrigiert die Dateinamenerweiterung für verwaltete Image Dateien (*.ibp) bei einem Entpackvorgung selbstständig, wenn die angegebene Erweiterung nicht korrekt ist.
Für andere Typen wird keine Korrektur vorgenommen.
Wenn kein Ziel Dateiname oder Ordner angegeben ist, wird IsoBuster den Entpackvorgang zwar starten, Sie aber über einen Dialog dazu auffordern den Speicherort anzugeben.
Kommando:
/ei:[Zielordner und Zieldateiname]
Beispiel:
Entpacke das Medium in eine Image Datei mit dem angegebenen Namen:
Alle drei folgenden Beispiele erzeugen die selben Dateien (erstelltes_image.ibp und erstelltes_image.ibq), da bei verwalteten Dateierweiterungen diese automatisch korrigiert werden.
isobuster.exe "/ei:c:\meine image dateien\erstelltes_image1.iso"
isobuster.exe "/ei:c:\meine image dateien\erstelltes_image1.ibp"
isobuster.exe "/ei:c:\meine image dateien\erstelltes_image1"
Das folgende Beispiel erzeugt eine ISO Datei mit user data (Benutzerdaten) (TAO)
isobuster.exe "/ei:c:\meine image dateien\erstelltes_image1.iso" /et:u
Das folgende Beispiel erzeugt eine ISO Datei mit raw data (Rohdaten) (BIN)
isobuster.exe "/ei:c:\meine image dateien\erstelltes_image1.iso" /et:r
Entpacken der Image Datei in ein Zielordner:
Das folgende Beispiel erzeugt ein CD.ibp Image im angegebenen Ordner
isobuster.exe "/ei:c:\meine image dateien\"
Das folgende Beispiel erzeugt ein CD.tao oder ein CD.iso(*) Image im angegebenen Ordner
(*) hängt von der bevorzugten Dateiendung für Image Dateien in den Optionen ab. (Siehe ISO / BIN / TAO)
isobuster.exe "/ei:c:\meine image dateien\" /et:u
Das folgende Beispiel erzeugt ein CD.bin oder ein CD.iso(*) Image im angegebenen Ordner
(*) hängt von der bevorzugten Dateiendnung für Image Dateien in den Optionen ab. (Siehe ISO / BIN / TAO)
isobuster.exe "/ei:c:\meine image dateien\" /et:r
Wenn kein Ziel Dateiname oder Ordner angegeben ist, wird IsoBuster den Entpackvorgang zwar starten, Sie aber über einen Dialog dazu auffordern den Speicherort anzugeben.
isobuster.exe /ei:
Entpackungs Typ (user data (Benutzerdaten), raw (Rohdaten) oder verwaltet):
Dieses Kommando wird in Verbindung mit den Entpackbefehlen /ei: und /ef: genutzt.
Wenn es fehlt, dann weist /ei: intern Standardmäßig auf /ei:m und /if: Standardmäßig auf /ef:u
In anderen Worten, Image Dateien werden verwaltet erzeugt und nur user data (Benutzerdaten) werden als Dateien und Ordner extrahiert.
User Data wird praktisch immer im Fall von Dateien und Ordnern bevorzugt (Rohdaten existieren nur für technische Zwecke).
(Eine Verwaltung für Dateien und Ordner existiert nicht, sondern nur für Image Dateien)
Kommando:
/et:[Typ[u][r][m]]
[Typ] hat drei Auswahlmöglichkeiten:
u (User data) (Benutzerdaten)
r (Raw data) (Rohdaten)
m (Managed) (Verwaltete Daten)
Beispiel:
isobuster.exe "/ei:c:\meine image dateien\" /et:m
Auswählen eines Track (Spur):
Dieses Kommando wird in Verbindung mit den Entpackbefehlen /ei: und /ef: genutzt.
Bei der Nutzung mit /ei: (Image Datei extrahieren) kann eine einzelne Spur ausgewählt und extrahiert werden.
Diese Funktion dient in der Regel nur Bastlern, da die Daten nicht vollständig sind, sondern nur eine Spur enthalten ist. Ausnahme ist ein Medium mit nur einer Spur.
Für den Endbenutzer ist meistens nur das vollständige Abbild (Image) des ganzen Mediums sinnvoll.
Bei der Nutzung mit /ef: (Dateien und Ordner extrahieren) gibt das Kommando an, aus welchem Dateisystem die Dateien und Ordner extrahiert werden sollen.
IsoBuster kann mehrere Dateisysteme erkennen, inklusive die von älteren Spuren (Tracks).
Ist eine Spur angegeben, so wird das zu der Spur gehörige Dateisystem von IsoBuster verwendet.
Falls keine Angabe erfolgt trifft IsoBuster die Entscheidung selbstständig und wählt die am meisten relevante Sitzung (Session) beziehungsweise Spur (Track) aus.
Falls der Bedarf besteht kann auch eine spezielle Sitzung (Session) ausgewählt werden.
Dies geschieht mit /s:
IsoBuster extrahiert dann die gewählte Sitzung.
Die Nummerierung der Spuren erfolgt von 1 an fortlaufend und wird als Index bezeichnet.
Wird eine 0 angegeben, so wird das Kommando ignoriert.
Wird sowohl eine Spur als auch eine Sitzung angegeben, so wird die Spur gewählt und das Sitzungskommando ignoriert.
Wird eine Spur ausgewählt die nicht existiert, so findet keine extraktion statt.
Kommando:
/t:[Index]
Beispiel:
isobuster.exe "/ei:c:\meine image dateien\" /et:m /t:1
Auswählen einer Session (Sitzung):
Dieses Kommando wird in Verbindung mit den Entpackbefehlen /ei: und /ef: genutzt.
Bei der Nutzung mit /ei: (Image Datei extrahieren) kann eine einzelne Sitzung (Session) ausgewählt und extrahiert werden.
Alle Spuren dieser Sitzung werden dann in eine Datei extrahiert.
Diese Funktion dient in der Regel nur Bastlern, da die Daten nicht vollständig sind, sondern nur eine Sitzung (Session) enthalten ist. Ausnahme ist ein Medium mit nur einer Sitzung.
Für den Endbenutzer ist meistens nur das vollständige Abbild (Image) des ganzen Mediums sinnvoll.
Bei der Nutzung mit /ef: (Dateien und Ordner extrahieren) gibt das Kommando an, aus welchem Dateisystem die Dateien und Ordner extrahiert werden sollen.
IsoBuster kann mehrere Dateisysteme erkennen, inklusive die von älteren Sitzungen (Sessions).
Ist eine Sitzung angegeben, so wird das zu der Sitzung gehörige Dateisystem von IsoBuster verwendet.
Falls keine Angabe erfolgt trifft IsoBuster die Entscheidung selbstständig und wählt die am meisten relevante Sitzung (Session) beziehungsweise Spur (Track) aus.
Die Nummerierung der Sitzungen erfolgt von 1 an fortlaufend und wird als Index bezeichnet.
Wird eine 0 angegeben, so wird das Kommando ignoriert.
Wird sowohl eine Spur als auch eine Sitzung angegeben, so wird die Spur gewählt und das Sitzungskommando ignoriert.
Wird eine Sitzung ausgewählt die nicht existiert, so findet keine extraktion statt.
Kommando:
/s:[Index]
Beispiel:
isobuster.exe "/ei:c:\meine image dateien\" /et:m /s:1
Extraktion eines gesamten Dateisystems (Wurzelverzeichnis) / Dateien und Ordner:
Durch Aufruf von IsoBuster mittels dieser Kommandos kann eine Datei oder mehrere Dateien und Ordner automatisch extrahiert werden.
Die Auswahl des Mediums hängt davon ab, welches Laufwerk durch IsoBuster ausgewählt wurde.
Weitere Informationen dazu befinden sich in den vorangegangenen Kommandos (z.B. laden eines Abbildes, extrahieren einer Abbilddatei und automatische Laufwerkswahl).
Außerdem können die Kommandos /et: /ei: /c /t: und /s: für weitere Kontrollmöglichkeiten nützlich sein.
Wenn kein Extraktionstyp mittels /et: angegeben wurde, dann werden die Benutzerdaten extrahiert (was beinahe immer eine sinnvolle Sache ist).
Wenn keine Spur (/t:) oder keine Sitzung (/s:) angegeben ist, verwendet IsoBuster die am meisten richtig erscheinende und relevante Sitzung / Spur / Dateisystem zum extrahieren.
Wenn kein bevorzugtes Dateisystem angegeben ist, verwendet IsoBuster das am meisten passende Dateisystem (z.B. eine Auswahl zwischen UDF, ISO, etc.).
Wenn es ein bevorzugtes Dateisystem gibt und dieses Dateisystem nicht verfügbar ist wird IsoBuster keine Extraktion durchführen (und stattdessen fehlschlagen).
Wenn keine Datei- oder Ordnernamen zum extrahieren angegeben wurden, wird IsoBuster das gesamte Dateisystem extrahieren.
Das bedeutet, dass alle Dateien und Ordner beginnend von dem Wurzelverzeichnis des gewählten Dateisystems extrahiert werden.
Wenn kein Zielverzeichnis oder Zieldateiname gewählt wurden erscheint ein Abfragefenster für den Zielordner oder den Zieldateiname.
Kommando:
/ef:[Dateisystem:][Datei- oder Ordnername (relativer Pfad) |][Zielpfad und Dateiname]
[Dateisystem:] besteht immer aus drei Zeichen und ist eine der folgenden Optionen:
iso: (Iso9660, Joliet, Rock Ridge, ... IsoBuster wählt das am meisten Relevante)
udf: (UDF)
hfs: (HFS und HFS+, IsoBuster wählt bevorzugt HFS+ sonst HFS)
ifo: (IFO, zeigt VOB und IFO Dateien)
boo: (El Torito - Bootbares Abbild)
[Datei- oder Ordnername (relativer Pfad) |]
Eine relativer Pfad zu einem Ordner oder einer Datei beginnt im Wurzelverzeichnis (aber ohne den Laufwerksbuchstaben).
Es darf niemals mit einem \ begonnen werden, sondern lediglich mit dem Dateinamen oder Ordnernamen.
Zum Beispiel:
bild.jpg (und bild.jpg existiert im Wurzelverzeichnis)
meine bilder (und der Ordner meine bilder existiert im Wurzelverzeichnis)
meine bilder\bild1.jpg (und bild1.jpg existiert im Unterordner meine bilder (der im Wurzelverzeichnis liegt)
[Zielordner und Dateiname]
Wohin die Datei bzw. die Ordner extrahiert werden.
IsoBuster überprüft die Zielordner nicht vollständig. Es kann also vorkommen, dass das Programm weiter extrahiert und Windows Fehlermeldungen erscheinen.
In anderen Worten, es wird geprüft, ob der Zielordner existiert bevor begonnen wird.
Beispiele:
Extract the complete (most appropriate) file-system (root) of the most relevant track/session:
Both examples will extract the content to existing folder "my extracted files" (or create that folder when not existing yet (Works only one folder deep))
isobuster.exe "/ef:c:\meine extrahierten dateien\"
isobuster.exe "/ef:c:\meine extrahierten dateien"
Beispielsweise kann mit folgendem Befehl ein UDF Dateisystem zur Extraktion genutzt werden. (Unter der Annahme, dass mehrere Dateisystem existieren und das UDF Dateisystem gewünscht ist):
isobuster.exe "/ef:udf:c:\meine extrahierten dateien"
Beispielsweise kann mit folgendem Befehl ein Unterordner namens ("meinedokumente") aus dem UDF Dateisystem extrahiert werden:
isobuster.exe "/ef:udf:meinedokumente|c:\meine extrahierten dateien"
Beispielsweise kann mit folgendem Befehl eine einzelne Datei ("meinedokumente\meine briefe\brief1.doc") aus dem ISO Dateisystem extrahiert werden:
(Dies wird hier für die zweite Sitzung durchgeführt, was Sinn macht, wenn sie in der dritten nicht mehr vorhanden ist)
isobuster.exe "/ef:iso:meinedokumente\meine briefe\brief1.doc|c:\meine extrahierten dateien" /s:2
Beispielsweise kann mit folgendem Befehl eine einzelne Datei ("VIDEO_TS\VTS_01_1.VOB") aus dem IFO Dateisystem mit dem Dateiname "movie.mpg" extrahiert werden:
isobuster.exe "/ef:ifo:VIDEO_TS\VTS_01_1.VOB|c:\meine extrahierten dateien\movie.mpg"
Beispielsweise kann mit folgendem Befehl das Boot Abbild einer MS Installations CD extrahiert werden:
isobuster.exe "/ef:boo:Microsoft Corporation.img|c:\meine extrahierten dateien\"
Extraktions Abfragen:
[Eingeführt mit IsoBuster 2.5]
Dieses Kommando wird in Verbindung mit den Extraktionskommandos /ei: und /ef genutzt.
Wenn es nicht angegeben wird, werden die Standardwerte /ep:pbm und /ep:pfe genutzt.
Dies bedeutet, dass ein Abfragefenster erscheint, wenn ein Lesefehler auftritt oder eine Datei überschrieben wird.
Der Benutzer kann so auswählen was geschehen soll.
Kommando:
/ep:[Typ]
[Typ] besitzt die folgenden Optionen:
Zur Fehlerbehandlung, wenn ein Lesefehler auftritt:
pbm: Prompt with Best Matching GUI window (Abfragefenster mit passenstem Ergebnis)
ria: Prompt with Retry Ignore Abort GUI window (Abfragefenster mit Wiederholen, Ignorieren oder Abbrechen)
rsa: Prompt with Retry Select Abort GUI window (Abfragefenster mit Wiederholen, Auswählen oder Abbrechen)
oea: No Prompt, On Error: Abort extraction (Keine Abfrage, Bei Fehlern erfolgt Abbruch)
oeo: No Prompt, On Error: Omit the sector (Keine Abfrage, Fehlerhafte Sektoren verwerfen)
oez: No Prompt, On Error: Zero (Keine Abfrage, Bei Fehlern werden alle Daten mit null bytes ersetzt. Im Falle von reinen Rohdaten werden nur die Benutzerdaten ersetzt und EDC/ECC wird berechnet)
oee: No Prompt, On Error: Error (Keine Abfrage, Bei fehlerhaften Sektoren wird dieser mit fehlerhaften Daten ersetzt)
Behandlung der Dateiüberschreibung, wenn die Datei bereits existiert:
pfe: Prompt with File Over-write GUI window (Abfrage mit Dateiüberschreibungsfenster)
owr: No Prompt, Over-write the file (Keine Abfrage, Dateien überschreiben)
now: No Prompt, No Over-write (Keine Abfrage, Dateien werden nicht überschrieben und der Vorgang wird fortgesetzt)
Beispiel:
isobuster.exe "/ei:c:\meine image dateien\" /et:m /ep:oez /ep:owr
Öffnen und Schliessen der Laufwerksschublade:
Dieses Kommando öffnet oder schliesst die Laufwerksschublade. Standardmäßig wird das Laufwerk geöffnet wenn es geschlossen ist, oder geschlossen, wenn es bereits geöffnet ist.
Dieses Kommando kann bis zu 9 mal von der Kommandozeile aufgerufen werden.
Zum Beispiel vor und nach einer Operation.
Kommando:
/oc:[Typ][Vorher oder Nachher][Wartezeit]
[Typ] ist entweder o oder c oder leer. O steht für Laufwerk öffnen (open) und C für Laufwerk schliessen (close). Ist der Typ leer so wird das Gegenteil des aktuellen Zustandes ausgeführt.
[Vorher oder Nachher] ist entweder b oder a oder leer. B steht für vor einer Operation (before) (z.B. vor der Extraktion einer Datei), A für nach (after) einer Operation.
(z.B. nach der Erzeugung eines Abbildes (Images)). Wird nichts angegeben so erfolgt die Ausführung vorher.
[Wartezeit] ist eine Nummer zwischen 0 - 9 und steht für die Zeit in Sekunden, die das Programm auf das Laufwerk wartet, nachdem die Anwendungen eine Öffnungs- oder Schliessbefehle gegeben hat.
Wird kein Wert angegeben, so wird der Standardwert 0 für das Öffnen und 2 für das Schliessen der Laufwerksschublade angenommen.
Beispiel:
isobuster.exe /d:f /oc:c9 /oc:bc9 "/ef:c:\meine extrahierten dateien\" /oc:oa
Dieses Beispiel zeigt wie die Laufwerksschublade automatisch geschlossen wird, bevor die Extraktion beginnt.
Um das Schliessen sicherzustellen wird das Kommando zweimal aufgerufen.
Jeder Schliessvorgang hat ein Time-Out von 9 Sekunden.
Das Programm wartet also maximal 18 Sekunden auf die geschlossene Schublade.
Ist die Schublade geschlossen wird dies durch das Laufwerk signalisiert und die Zeit verringert sich.
Nach dem Extraktionsvorgang wird das Laufwerk geöffnet.
Sektor Ansicht:
Dieses Kommando öffnet direkt das Sektoansichtsfenster und zeigt den gewählten Sektor.
Kommando:
/sv:[Addresse]
Beispiel:
isobuster.exe /d:f /sv:2000
IsoBuster automatisch schliessen:
Dieses Kommando schliesst IsoBuster automatisch, sobald die gewünschte Aufgabe erfüllt ist.
Dies gilt für die Extraktion mittels /ei: oder /ef:.
Kommando:
/c
Beispiel:
isobuster.exe "/ef:boo:Microsoft Corporation.img|c:\meine extrahierten dateien\" /c
Automatisches Minimieren von IsoBuster:
Dieses Kommando minimiert IsoBuster nach der Initialisierung, bevor und solange die gewünsche Aufgabe läuft.
Dies gilt für die Extraktion mittels /ei: oder /ef:.
Kommando:
/m
Beispiel:
isobuster.exe "/ef:ifo:VIDEO_TS\VTS_01_1.VOB|c:\meine extrahierten dateien\movie.mpg" /c /m
Fehlerprotokollierung:
Ist die Fehlerprotokollierung gewählt, so versucht Isobuster vor dem Ausführen der Aufgabe einen Fehler zu protokollieren.
Es werden keine Lesefehler oder Handlungen protokolliert die während der extraktion aufgetreten sind.
Falls die extraktion begonnen hat wird jedoch ein eventueller Abbruch protokolliert.
Kommando:
/l:[Zielpfad und Dateiname]
Fehlernummern:
0 Kein Fehler (Erfolgreich)
1 Keine Spur / Sitzungen gefunden
2 Der angegebene Spurindex ist nicht Verfügbar
3 Der angegebene Sitzungsindex ist nicht Verfügbar
4 Keine Spur (Track) mit Dateisystem gefunden
5 Kein (oder kein passendes) Dateisystem gefunden
6 Der Ordnername wird bereits als Dateiname verwendet
7 Es wurde keine passende Datei oder Ordner gefunden
10xx Extraktion wurde durch den Benutzer abgebrochen
Beispiel:
isobuster.exe "/ef:c:\meine extrahierten dateien" "/l:c:\meine extrahierten dateien\log.txt"
Log Error-String (Fehlerprotokollierung mittels Zeichenkette):
Eine einfache Zeichenkette kann übergeben werden, damit IsoBuster diese in eine Profokolldatei (Logfile) schreibt. (Siehe Fehlerprotokollierung (Kommando /l:))
Die Zeichenkette sollte den Wert %%u enthalten, welcher dann automatisch durch die passende Fehlernummer ersetzt wird.
Kommando:
/l:txt:[Text]
Beispiel:
isobuster.exe "/ef:c:\meine extrahierten dateien" "/l:c:\meine extrahierten dateien\log.bat" "/l:txt:ECHO %%u"
Laden von plugin(s):
[Eingeführt seit IsoBuster 2.8]
Dieser Befehl erlaubt das Laden von einem oder mehreren Plugins. Plugins ermöglichen das Interpretieren oder Erstellen von bisher unbekannten Abbilddateien
Dieser Befehl kann mehrfach angewendet werden, um mehrere Plugins auf einmal zu laden.
Plugins haben gegenüber der Standardfunktionalität von IsoBuster immer vorrang, wenn Sie in ihrer Funktionalität mit IsoBuster überlappen.
Kommando:
/plugin:[Pfad und Dateiname des Plugins]
Beispiel:
isobuster.exe "c:\Eigene Abbilddateien\image1.iso" /plugin:c:\mein_iso_plugin.dll
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